MAYDAY, eines der grössten elektronischen Tanzfestivals Europas, feierte seinen 25-jährigen Geburtstag mit einer Sause in der Dortmunder Westfalenhalle. Unter anderem mit Robin Schulz, Sven Väth und Jeff Mills.
MAYDAY 2016 in Dortmund
Berlin, Dezember 1991: Der Jugendradiosender «DT64» steht vor dem Aus. Die noch junge Technoszene ist geschockt. Damals gehörte der Sender zu den ersten, die «Techno-Musik» spielen. Szeneaktivisten organisieren eine Rettungsparty mit dem Hilferuf: «MAYDAY, MAYDAY». Der erste grosse Rave in Deutschland entsteht und MAYDAY wird in der Folge zur Pflichtveranstaltung einer ganzen Generation. 6 000 Menschen feierten 1991 die erste MAYDAY in Berlin.
Zum 25-jährigen Jubiläum des Partyklassikers wurden in der Dortmunder Westfalenhalle 20 000 Besucher und 50 internationale Top-Künstler der elektronischen Musikszene wie Robin Schulz, die Legenden Sven Väth und Jeff Mills, die holländischen Stars Showtek und Blasterjaxx sowie die Urgesteine Lenny Dee oder Hardfloor erwartet. Letztere traten auf einem speziellen Classic Floor und spielten Tracks von damals. Auch Licht, Deko und Sound auf diesem Floor erinnerten an die MAYDAY-Anfangsjahre.
Clips der Headliners
Blasterjaxx
Len Faki
Robin Schulz
Sven Väth
Bereits 1993 erfolgt der Umzug der MAYDAY nach Dortmund: In der Westfalenhalle «raven» damals vor 23 Jahren 16 000 Besucher. Auf der Bühne stehen Acts wie The Prodigy und Moby. Elektronische Musik ist nicht nur ein Trend, sondern entwickelt sich zur prägenden Jugendkultur der 90er.
Berühmt ist MAYDAY für die beeindruckende Showproduktion: Riesige LED-Flächen und bewegliche Kinetic-Konstruktionen. Auf den über 20 000 Quadratmetern Veranstaltungsfläche wurden rund 350 Tonnen der modernsten Licht-, LED-, Laser-, Video- und Soundtechnik verbaut.





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