Hoher Besuch im Alice Choo-Club in Zürich-West: Der amerikanische Rapstar Nelly macht seine Aufwartung. Club-Manager Paolo Manduca im Videointerview über den Umgang mit Superstars.
…und plötzlich sitzt man neben einem Star
Der gebürtige Sizilianer Paolo Manduca ist seit zwei Jahren Clubmanager des Alice Choo. Der Club in Zürich-West schafft es immer wieder, Showbiz-Grössen nach Zürich zu locken. Obwohl die Bühne nur etwa so gross ist wie ein Badetuch, sind die Partys während und nach den Clubgigs berühmt. Vielleicht ist gerade dieser intime Rahmen das Geheimnis: Im Alice Choo trifft man auf Stars zum Anfassen. Mit etwas Glück setzt sich der Superstar, der gerade noch auf der Bühne die Meute zum Mitfeiern anheizte, plötzlich neben einen aufs Sofa. Paolo Manduca erinnert sich an einen ganz speziellen Gast: Den Rapper Xzibit.
Welche Herausforderungen stellt die Zusammenarbeit mit einem Superstar wie Nelly?
Manager Manduca: «Wir sind kein Club für Superreiche»
Für den Auftritt in der Grössenordnung eines Nelly legt man als Veranstalter zwischen zehn und vierzigtausend Schweizerfranken hin. Bisweilen muss Paolo Manduca für die Künstler und ihren Staff auch eine Übernachtungsmöglichkeit organisieren. In der Regel steigen die Stars nicht in irgendeinem Hotel ab, sondern etwa im The Dolder Grand. Wie kann ein Club solche Kosten wieder einfahren?
«Wir verkaufen Tische mit einer Mindestkonsumation. Das fängt bei 1000 Franken an und ist oben offen», erklärt der Manager. Ist das Alice Choo also ein Club nur für die Gutbetuchten? Was ist das Minimalbudget für einen rauschenden Partyabend in der zweistöckigen Party-Location in Züri-West? «Ab 100 Franken ist man dabei.» Eine Summe, die man auf dem teuren Zürcher Pflaster gerne auch in anderen Venues liegen lässt. Im Alice Choo setzt sich dafür auch mal ein Superstar einfach aufs Sofa dazu.





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