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Crimers Zeitreise als Opener von Nena

Mit einem einzigen Song schafft er es, sich in die Line-ups der grössten Openairs zu manövrieren: Crimer, der Newcomer der Stunde, scheint eine Zeitreise aus den 1980-ern hinter sich zu haben. Voller Wave und Pathos.

Der eine ein Newcomer. Die andere ein lebende Legende. Was sie verbindet: Der hymnische Synthie-Sound der 1980-er-Jahre. Bei ihm ists Revival des Wave. Bei ihr sind es grossartige Pop-Klassiker. Zusammen sind sie ein «perfect match»: Der Ostschweizer Crimer tritt als Opener von Nena auf!

Crimer
Crimer ist auf der Bühne ein böser Junge, passend zu seiner melancholisch-düsteren Musik. © Crimer Official Seite

Man fühlt sich in die 1980-er zurückversetzt, wenn man diesen Sound hört: «Brotherlove» ist jedoch brandneu und stammt von einem Ostschweizer Newcomer namens Crimer. Hört man diese Melodie, fragt man sich, warum sie nicht damals schon einer produziert hatte, denn sie ist so eingängig, dass man glaubt, sie längst zu kennen. «Brotherlove» erinnert an «Master and Servant» von Depeche Mode wie auch an «Wonderful Life» von «Hurts». Im Video zeigt Crimer, dass er sich auch bewegen kann und dabei gerne von einer Dragqueen instruieren lässt, die ihn bis in die tiefe Nacht verfolgt. Alles durchgestylt und geschliffen perfekt produziert. Ein Wurf für einen Erstling, den es so lange nicht gegeben hat.

Was ihn zum bösen Jungen macht
Auf die Frage, warum er sich «Crimer» nennt, sagt der 27-jährige Stundent mit richtigem Namen Alex im breitesten Ostschweiter-Rheintaler Dialekt im Interview auf SRF3 punkt CH: «Auf der Bühne bin ich schon ein bisschen anders als sonst. Meine Musik und meine Shows sind ernsthafte Angelegenheiten und darum finde ich passt der düstere Name.» Seinen Song «Brotherlove» erläutert er mit folgenden Worten: «Es geht um die Liebe zwischen Geschwistern oder eben Brüdern, um eine Liebe, gegen die man sich nicht wehren kann. Eine Verbindung, die immer stark ist, auch wenn man unterschiedlich ist. Meine zwei Brüder sind total anders als ich. Der eine ist ein superseriöser Wirtschaftstyp und der andere ist ein superguter Autoverkäufer.» Welcher von ihnen ein Second-Life als Dragqueen führt, sei den Fantasien der Fans überlassen.

Mit Nena zurück zu den Wurzeln des 1980-er-Sounds
Crimer hat es geschafft, sich mit diesem einzigen Track «Brotherlove» in die Line-ups von renommierten Grosskonzertanlässen wie dem Gurtenfestival und dem OpenAir St. Gallen zu manövrieren. WIe grossartig, dass er jetzt mit einer Legende des 1980-er-Jahre-Sounds zusammen auf Tournee geht: Crimer spielt als Opener der Neue-Deutsche-Welle-Ikone Nena!

jetzt auf Tournee

 

Avatar von Selina Walter

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