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Zurich E-Prix 2018

  Endlich ist es Tatsache. Die Formel-E kommt am 10. Juni nach Zürich. Gründer und CEO der Rennserie ist der Spanier Alejandro Agag. Der Schweizer Pascal Derron ist Boss vom Zürcher OK. Für beide ist es grossartig, nun…

Im Juni trifft sich der Formel-E-Renn-Zirkus in der Schweiz. Zürich ist Ausstragungsort des ersten Zurich-E-Prix im Hafen Enge. Ein grossartiges Event für alle Motorsport-Fans.

 

Endlich ist es Tatsache. Die Formel-E kommt am 10. Juni nach Zürich. Gründer und CEO der Rennserie ist der Spanier Alejandro Agag. Der Schweizer Pascal Derron ist Boss vom Zürcher OK. Für beide ist es grossartig, nun in der Schweiz zu fahren, wo seit 1954 kein Autorennen mehr stattgefunden hat und speziell für die Elektro-Formel-Tour das Gesetz geändert wurde. Der Bundesrat hat 2015 beim nach wie vor bestehenden Rundstreckenverbot eine Ausnahme für die Formel E bewilligt.

Der «Bau» temporären Rennstrecke ist sehr aufwendig, zumal der Zugang trotz Abschrankungen, Leitplanken und Betonelementen für die Bewohner jederzeit gewährleistet sein muss. Die Tramschienen sollten anfänglich aufgefüllt werden – können aber nach Prüfung belassen werden wie sie sind.

Die Formel-E macht dieses Jahr in zehn Ländern halt. Mit Zürich wird nun auch die Schweiz in den Rennkalender aufgenommen. Nach Hongkong, Marrakesch, Santiago, Mexico City, Punta del Este, Rome, Paris Berlin, wird Zürich der zweitletzte Tourstopp vor New York City.

Der Schweizer Topfahrer Sébastien Buemi für Renault am Start
Für das Renault e.dams Team am Start ist der Schweizer Sébastien Buemi. Der 29 jährige aus Aigle fährt seit 2014 für den französischen Rennstall. Bereits beim zweiten ePrix in Putrajaya wurde er dritter. Und im vierten Rennen stand er zuoberst auf der Siegertreppe. 2016 setzte er sich ganz durch und gewann die FIA-Formel-E-Meisterschaft.

Die Rennstrecke in Zürich-Enge verspricht einen abwechslungsreichen Renn-Sonntag. Nebst den bereits ausverkauften Tribünenplätzen stehen noch VIP-Packages und viele gratis Zuschauerplätze entlang der Strecke zur Verfügung.

Avatar von Urs Wittwer

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